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Katastropheneinsätze

 

Niemand kann sich mehr richtig trauen, .........

 

Ursula Sabisch, Kaiserin, Rübenkoppel 1, 23564 Lübeck

An die Vereinten Nationen UN- Büro- Genf

UNOG

Palais des Nations

8-14 Avenue de la Paix

CH-1211 Genf 10

 

Lübeck, Samstag, 3. Juli 2004

Katastrophenbekämpfung/ Verteiler an alle Botschaften weltweit

 

Sehr geehrte Herrschaften, sehr geehrte Herren der Katastrophenbekämpfung, sehr geehrte Feuerwehrleute,

nun müssen Sie als Feuerwehrleute wieder ausrücken, um Ihren Job im Petroleumhafen in Hamburg zu tun, indem der Säuretanker geborgen werden muss.

Mit vielen Schwierigkeiten und unter Vorbereitung der Vorsichtsmaßnahmen müssen Sie oftmals für solche Bergungen Ihr Leben riskieren, wobei schon häufig bekannt gemacht wurde, dass der eine oder andere von Ihnen dabei um das Leben kam, mit Verbrennungen in ein Krankenhaus geflogen wurde oder zu einem Krüppel geworden ist.

Im Laufe der derzeitigen Bergung im Petroleumhafen kam nun dazu, dass auch noch aus den Öltanks des Schiffes Öl auslief, welche keine kleinen Öllachen sein werden, denn solch ein Schiff hat recht große Öltanks an Bord.

Nur die eigentliche Frage, die sich für meine Person stellt, ist ganz klar:

Was sind Sie eigentlich für Männer, dass Sie diese und jene Bergungen übernehmen und Ihr Leben und Ihre Gesundheit dabei riskieren müssen, obwohl sich diese Art von Katastrophen zunehmend häufen?

Warum hat nicht einmal ein verantwortlicher Gruppenführer der Feuerwehr oder ganz einfach ein Feuerwehrmann, der fast bei einem Einsatz um das Leben gekommen wäre, nur einmal seinen Mund an richtiger Stelle aufgetan und den Herrn auf den Ledersesseln hinter dem Schreibtisch gezeigt, wo der Weg lang geht?

Warum lassen Sie es als direkt Betroffene zu, dass einige der Reeder, die über genügend Beziehungen und Mittel verfügen, solche Ladungen wie Schwefelsäure oder Öl über die Weltmeere verschiffen dürfen, obwohl doch schon sehr häufig klar geworden sein müsste, dass es so nicht geht, da durch ein mögliches Schiffsunglück viele Tiere und der ökologische Kreislauf zu Grunde gehen werden.

Warum sind Sie zu feige einmal ganz deutlich an den sogenannten Verantwortlichen Kritik zu üben, die sich sonst noch weiter positionieren und bemüht sind eine Seriosität vorzugeben.

Sie als Feuerwehrmänner hätten zum Beispiel heute über einen Radiosender die Möglichkeit gehabt ganz deutlich zu sagen, dass es unverantwortlich ist, solche Ladungen in diesen Mengen über die Meere transportieren zu wollen.

Man könnte fast meinen, Sie und Ihre Kollegen benötigen diese Art von Aufträgen, damit Ihr Arbeitsplatz gesichert bleibt und damit Sie eine Bestätigung in Ihrer Tätigkeit erhalten können; doch was wäre wohl, wenn durch solch ein Unglück Tausende Menschen um das Leben gekommen wären oder durch starke Vergiftungen halbseitig gelähmt worden wären oder wie auch immer weiterleben müssten?

Und was ist mit der Unterwassertierwelt und den Seevögeln?

Sie sind doch diejenigen, die mit diesen Ausmaßen vor Ort konfrontiert werden, warum können Sie dann nicht Leute zur Vernunft bringen, die weit ab vom Schuss in einem gemütlichen Büro ihren Kaffee trinken?

Durch die hohe Zahl der Arbeitslosigkeit kann sich wohl fast niemand mehr leisten, den Mund aufzumachen, da es Tausend andere gibt, die jede Arbeit übernehmen würden, die Geld und Anerkennung einbringt.

Anstatt einer Anerkennung müssen Sie und Ihr gesamter Kollegenkreis sich jetzt diese Kritik anhören beziehungsweise lesen, da Sie als Fachleute direkt vor Ort das Ausmaß der Katastrophe gesehen und erkannt haben und verpflichtet gewesen wären und verpflichtet sind, weitere Katastrophen gleicher oder ähnlicher Art zu vermeiden, indem Sie klar die Risiken und die Bedeutung der Katastrophe vorgelegt hätten und vorlegen müssen.

Sie werden im Recht sein, wenn Sie sich für die Sicherheitsvorkehrungen oder Verbote aller Transporte von Gefahrenstoffen stark machen werden.

Es kann nicht sein, dass ein Minister diese und jene Transporte durchbringen will, nur weil er im Wirtschaftswettbewerb an der Spitze sein möchte und alles andere hinten anstehen muss, sogar die Sicherheit und Gesundheit der Menschen.

Sie als Feuerwehrmänner müssen in die Tiefe tauchen und wissen dabei nicht, ob Sie heil oder überhaupt zurückkommen werden.

Ein Präsident, Minister, Kanzler oder Abgeordneter hingegen besucht möglicherweise durch seine Lebensphilosophie häufiger ein Freudenhaus und amüsiert sich dort oder er lässt sich bereits eine unterirdische Wohnmöglichkeit für den Ernstfall bauen oder aber, was wahrscheinlicher ist, er hat sich bereits ein Wohndomizil im sonnigen Süden angeschafft und ein dickes Konto bei der Bank noch dazu.

Diese Art Leute haben auch teilweise ihre Einwilligung für die Atomtransporte, bestehend aus Nuklearabfall wie nukleare Brennstäbe, gegeben.

Diese und andere Leute, die schlimmstenfalls aus ihrem Amt entlassen werden würden, diese Leute geben den Auftrag und ihr Einverständnis und wollen angeblich die Verantwortung dafür übernehmen können.

Wie sollte diese Verantwortung eigentlich aussehen?

In der Regel bleibt es bei einem Rücktrittsgesuch, das bewilligt wird oder in ganz offensichtlichen Fällen folgt eine Entlassung aus dem Amt, die auch noch mit einer Geldstrafe gekoppelt sein kann.

Doch es verlangt scheinbar niemand einen Rücktritt oder fragt nach den Verantwortlichen, weil niemand solch eine gefährliche Situation beziehungsweise solch einen Transport verantworten kann!

So verhält es sich und Sie als Leute an der Front hätten das schon längst einmal ganz klar und deutlich machen müssen.

Das gilt im Übrigen für jeden Menschen an seinem Platz, auf den er gestellt ist und nicht nur für die Leute der Katastrophenbekämpfung!

Einem Politiker ist es doch in der Regel ganz egal, was mit diesem oder jenem Arbeiter passiert; die Politiker sind durch ihre Tätigkeit auf dem öffentlichen Parkett volksfremd geworden, nur durch die Wahlkämpfe nähern sich diese dem Volke, um sich danach von den Wahlkämpfen zu erholen.

Selbst ein Bundesverdienstkreuz hat nicht mehr so viel Gewicht wie ein klares Wort zur richtigen Zeit und an richtiger Stelle.

Bitte merken Sie sich das einmal für eine Zukunft.

Des Weiteren wünscht meine Person, dass Leute, die sich an den entscheidenden Plätzen befinden und keine Einsicht zeigen können, selbst vor Ort an der jeweiligen Katastrophenbekämpfung teilnehmen werden und zwar so, dass niemand aus Ihren Reihen zusätzlich gefährdet wird.

Sollten diese Leute sich extrem ungeschickt und unbeholfen anstellen, dann stecken Sie diese bitte in eine Taucherausrüstung und schmeißen Sie diese ins Wasser.

Vielleicht können diese Leute dann in Zukunft besser mit der Verantwortung umgehen, sollten sie noch die Gelegenheit dazu haben.

Das gleiche gilt nun auch für diejenigen, die leichtfertig den Atommüll haben entsorgen lassen und zwar liegen teilweise Atommüllbehälter auf den Meeresböden, obwohl das Atom nicht aufhören kann, zu reagieren.

Diese Kettenreaktion ist nun in Spezialdruckbehältern oder in Spezialtonnen gefasst worden und an ganz unterschiedlichen Orten entsorgt worden. Auch ist dieser Atommüll häufig in alten Salzspeichern oder auch in Höhlen gelagert.

Hier sieht es mit der Verantwortung so aus, dass diejenigen an erster Stelle gerade stehen werden müssen, die das Atom erfunden und vermarktet haben, gefolgt von den Politikern, die der Meinung waren, dass Atomzeitalter sei angebrochen.

Niemand hätte sich dieser Energiequellen bedienen dürfen, solange nicht die Möglichkeit bestand und besteht, eine Kettenreaktion zu unterbrechen oder zu neutralisieren.

Wäre es anders der Fall gewesen, dann hätte der Mensch vielleicht noch das Recht gehabt, diese Energie nutzen zu dürfen, jedoch es war und ist so nicht der Fall.

Sollte der Fall eintreten, dass die Bergung des Atommülls akut wird und das diese Behälter eine dauernde Bewachung oder eine Umfüllung in größere Behälter benötigen, dann werden diejenigen für diese Tätigkeit heranzuziehen sein, die für das sogenannte Atomzeitalter verantwortlich sein wollten und erst danach werden wieder Sie als hauptberufliche Fachleute Ihr Leben für die Sicherheit von Tausenden von Menschen riskieren müssen.

Nach Meinung meiner Person sind diese Bergungen weltweit von Nöten, nur ob jeder Staat seine Atommüllabladeplätze freiwillig nennen wird, das ist hier die Frage und ob die damaligen und heutigen Verantwortlichen auch ihren Dienst ableisten werden, das ist dann die zweite Frage aber es wird den entsprechenden Leuten wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben.

Ganz im Gegenteil, diese Leute auch besonders die älteren unter den Verantwortlichen sollten diese Aufgabe als Chance für sich erkennen, ganz gleich ob sie lebend oder tot aus diesen Gefahrenkreisen herauskommen werden, da sonst möglicherweise jeder, ob Frau oder Kind, dafür bezahlen werden wird!

i. A. ii.   Kaiserin

Bitte unterrichten Sie durch dieses Schreiben auch die Fachmänner an der Front, da diese auch ein Wörtchen mitzureden haben werden!